Asia-Meisterschaften in den USA - anstatt WM in Südkorea (Okt.17)

Ein Tag nach Wettkampfende in Sao Paolo gab es leider einen argen Dämpfer: ich erhielt keine Selektion für die WM im November. Einerseits verständlich, da ich ja die Selektions-Turniere verpasst und die Limite damit nicht erfüllt hatte. Jedoch habe ich ein eindrückliches Comeback gegeben und ich konnte den Entscheid nicht wirklich verstehen - zumal es eine Verletzten-Klausel gäbe... Aber solche Entscheide gilt es zu akzeptieren!
Um doch nochmals Wettkmapffeeling zu haben und die Möglichkeit zu Punktegewinnen zu kommen, startete ich am Turnier Ende Oktober in Colorado Springs. Für mich also das zweite Turnier innert kürze, bei dem ich selbständig für Begleitperson (und somit auch für alle Kosten) aufkommen musste und grosse Zeitverschiebungen zu verkraften hatte.
Was mich dort erwartete, glich asiatischen Meisterschaften: ich hatte alle Spiele gegen Japaner/-innen oder Koreaner/-innen... Umso bemerkenswerter, dass ich im Mixed den dritten Rang erkämpfen konnte! Ja, es war ein Kampf, ein Krampf, ja gar eine Sensation, dass wir das Viertelfinale gegen die mehrfachen Weltmeister aus Korea in drei Sätzen gewinnen konnten! Somit hatte ich einen versöhnlichen Saisonabschluss!
Danke an dieser Stelle an alle die mich finanziell unterstütz haben, an Michi Ruch fürs Coaching, an Melinda (Physio vor Ort) und an alle stillen und lauten Fans!
Ich gehe nun in die Winterpause - aber nicht in den Winterschlaf!

Hier geht es noch zu den Resultaten der ganzen Saison: https://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=4824B9C7-A38C-42B4-9A4B-7137964D57E7&player=40

Wiedereinstieg in die Wettkampfsaison

 

Meine Wettkampfsaison musste ich bereits im Frühling wieder unterbrechen. Gebrochene Rippen die nicht verheilen wollen und eine happige Lungenentzündung zwangen mich zu einer langen Pause. Ich war gar mehrere Wochen im Spital.

Endlich, endlich, mitte Juli konnte ich wieder mit sanftem Training beginnen.

Nach knapp sieben Wochen Training nahm ich an einem Turnier in Sao Paolo (Brasilien) teil. Begleitet und unterstützt wurde ich dabei von meiner langjährigen Physiotherapeutin , Tamara Kämpfer. Ohne grosse Erwartungen packte ich die Spiele an und es kam mich sicherlich entgegen, dass keine Athleten aus Asien am Start waren. Dank viel Kampfgeist, konnte ich mich in sämtlicjhen drei Kategorien aufs Podest spielen. Die Einzel-Konkurrenz der Kategorie WH1 konnte ich sogar für mich entscheiden und somit wertvolle Ranglistenpunkte sammeln. Im Doppel sowie im Mixed reichte es jeweils für einen dritten Platz. Ich war aber einfach nur glücklich, endlich wieder mal einen Wettkampf bestreiten zu können und vor allem, dass ich soweit ohne neue Beschwerden war!

Im Aufschwung - dank Profi-Trainer

Die Basler Zeitung hat im Oktober einen lesenswerten Beitrag über Rémy Matthey de l'Etang publiziert.
Ich bin sehr stolz und zugleich dankbar, in den Genuss von sehr lehrreichen aber auch harten Trainingsstunden mit ihm zu kommen!
Nicht zu letzt dank der grosszügigen Unterstützung der Stiftung "Basel ist Sport", kann ich pro Woche zwei Trainingsblöcke à je 1.5 h mit ihm absolvieren!

Hier geht's zum Artikel: https://bazonline.ch/sport/bis-zum-naechsten-letzten-spiel/story/20529433?dossier_id=3549

Abschlussbericht aus Mallorca (11.März 2017)

Ich habe ab sofort „Touristen-Status“. Abgesehen von der WM 2015 muss ich bis ins Jahr 2009 zurückblättern, dass meine Final-Tag-Socken nicht zum Einsatz kamen und ich ohne Podestplatz heimkehrte. Nun, einen solchen zu erwarten, wäre hier in Anbetracht des Feldes und meines Formstandes vermessen gewesen. Und trotzdem hofft man natürlich immer auch auf ein Wunder. Letzeres ist bei mir nicht eingetreten. Ich musste im Viertelfinale gegen eine Koreanerin und morgige Finalistin die Segelstreichen. Mein Handicap welches ich mir in den vergangenen sechs Monaten eingefangen habe, war schlicht zu gross. Seit Ende August reihte sich bei mir eine Infektion an die andere und bis heute hat sich mein Körper davon nicht erholt. Dazu kommen noch zwei gebrochene Rippen, welche noch nicht wieder zusammen gewachsen sind… Aufgrund dieser Umstände habe ich seit Anfangs Jahr nur eine Hand voll Trainings vorzuweisen – in den vergangenen fünf Wochen gar nur ein einziges. Ich habe es probiert und um jeden Punkt gekämpft. Mehr lag im Einzel schlicht nicht drin. Für den Kopf bin ich aber froh, endlich wieder mal am Start gewesen zu sein und nicht schon wieder absagen zu müssen. Nun hoffe ich, dass ich bald in den geordneten Trainingsbetrieb übergehen und wieder ganz fit werden kann.

Zwischenbericht aus Mallorca

Das Schweizer-Team ist solid ins Turnier gestartet. Ich bezog leider eine Start-niederlage, konnte mir dann aber mit einem soliden Spiel den zweiten Gruppenplatz und somit den Einzug ins 1/4-Finale sichern. Leider wurde ich (erneut) nicht vom Losglück beschert und werde hier auf eine Koreanerin treffen. Aber auch da werde ich wiederum um jeden Punkt kämpfen und versuchen, sie mindestens zu ärgern...

Saisonauftakt in Alcudia  (Mallorca) 8. - 12. März 2017

Bald geht die internationale Saison 2017 los. Für mich etwas unter besonderen Vorzeichen.

Ich werde nur ein reduziertes Programm absolvieren.

 

Resultate könnt ihr laufend hier einsehen: VI Spanish international - Resultate Sonja Häsler

Saisonvorschau 2017

Trotz der vergangenen schwierigen Monate, will ich vorwärts schauen. Die so wichtige Aufbau- und Trainingsphase vom Winter fehlt mir hingegen gänzlich. Nach der gefühlten ewig andauernden "Badminton-Abstinenz", brenne ich jedoch mit jeder Faser darauf, endlich wieder spielen zu können. Dementsprechend habe ich mich trotz aller schwieriger Vorzeichen dazu entschieden, beim Saisonauftakt auf Mallorca dabei zu sein. Dies ganz ohne sportliche Erwartungen, aber mit der Absicht, einfach wieder mal ein positives Erlebnis  zu haben, an einem Turnier teilnehmen zu können und halt einfach ohne Druck, dafür mit umso grösserer Freude aufzuspielen. Um die Kräfte etwas zu bündeln, werde ich auf die Mixed-Konkurrenz verzichten.

 

Nun ja, sicher habe ich mir das alles anders vorgestellt und es war auch anders geplant, ich hoffe aber, so doch noch in die Wettkampfsaison zu finden. Diese wird ohnehin sehr lang und mit vielen Interkontinental-Reisen verbunden sein. Noch habe ich nicht endgültig entschieden, wo ich dabei sein werde. Das Jahresprogramm scheint mir nicht sehr athletenfreundlich, zumal in der zweiten Jahreshälfte die Turniere immer abwechslungsweise in Asien resp. in (Süd-)Amerika stattfinden werden. Diese grossen Zeitverschiebungen sind doch immer auch sehr anstrengend und daher werde ich erst in einer späteren Phase den endgültigen Wettkampfplan festlegen. Schliesslich möchte ich dann im November beim Saisonhöhepunkt in Südkorea in Topform antreten. Bis

dahin ist jedoch noch ein langer Weg. Ich packe es nochmals an und danke schon im Voraus all denjenigen, die mich dabei in irgendeiner Weise unterstützen und an mich glauben!

 

Besonderen Dank an Swissbadminton, welche uns neue Wettkampfshirts zur Verfügung gestellt haben!

 

 

Selektion für die EM in Beek (Holland) im Oktober 2016

Mit grosser Freude habe ich die Selektion (durch Rollstuhlsport Schweiz) für die bevorstehenden Europameisterschaften in Beek (Holland) entgegen genommen! Ich werde dort die Schweizer-Farben mit Stolz vertreten und natürlich mein bestes geben. Bis es soweit ist, bleibt noch einige Zeit um mich auf und neben dem Platz auf diese Aufgabe vorzubereiten. Immerhin gibt es drei Medaillen, inkl. Doppel-Titel zu verteidigen.

Ich bin weiterhin auf Unterstützung aller Art angewiesen.

Wer Ideen, eine verwaiste Kasse oder gute Beziehungen hat, darf sich sehr gerne bei mir melden. Jeder Rappen zählt und jede noch so verrückte Idee wird geprüft!

Danke im Voraus für euren Support!

2. Irish International in Belfast (Nordirland) 22.-26. Juni 2016

Das zweite Turnier der Saison ist bereits Geschichte. Die zahlreichen asiatischen Spieler/-innen prägten den Wettkampf massgebend. Obwohl Karin und ich nicht gerade vom Losglück gesegnet waren, konnten wir uns im starken Teilnehmerfeld gut behaupten. Während wir zusammen das eine Japan-Duo in der Gruppenphase besiegen konnten, unterlagen wir den beiden in der zweitletzten KO-Runde und gewannen somit Bronze.

Im Mixed ereilte mich das selbe Schicksal im 1/4-Finale. Zu meiner grossen Überraschung, stand ich dafür im  Einzel-Finale. Der Weg dorthin war für mich alles andere als ein Spaziergang! Nach überstandener Gruppenphase, musste ich zuerst wieder eine Japanerin und danach eine starke deutsche Spielerin besiegen. Schlussendlich kam es wieder einmal zu einem reinen Schweizer-Finale. Dort unterlag ich Karin in zwei Sätzen. Nun hoffe ich natürlich, mit diesen Resultaten für die EM im Herbst selektioniert zu werden!

Die Übersicht aller Medaillengewinner/-innen findet ihr hier: http://www.tournamentsoftware.com/sport/winners.aspx?id=2A04AE2A-1B9D-4BC6-8932-605F7B860186

und hier gibt es einen Turnierbericht: http://www.spv.ch/de/goahead?gid=1768568

 

Vorschau 2. Irish International in Belfast (Nordirland) 22.-26. Juni 2016

Während 24 Fussballmannschaften in Frankreich um die EM-Krone kämpfen, werde ich ab Donnerstag in Belfast um das Ticket an die Parabadminton-EM in Holland (Oktober) fighten. Ich bin gut vorbereitet und fühle mich fit für diese Aufgabe, obwohl diese nicht ganz so einfach werden wird. Nebst den besten Spielerinnen und Spielern aus Europa, wird auch eine grosse asiatische Delegation anwesend sein. Insgesamt 152 sind Athletinnen und Athleten gemeldet. Nebst dem Einzel, werde ich auch das Doppel (mit Karin) sowie das Mixed mit David Toupé (Frankreich) bestreiten. Unsere Schweizerdelegation umfasst vier Frauen: Cynthia Mathez wird ihr zweites internationales Turnier bestreiten und gemeinsam dürfen wir vom Coaching von der Nationaltrainerin, Uschi Hüppin profitieren.  Täglich Updates, wie es bei mir auf dem Platz gelaufen ist, findet ihr hier: http://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=2A04AE2A-1B9D-4BC6-8932-605F7B860186&player=132

Turnierbericht aus Konya (Türkei) vom 11. April 2016

Der Saisonauftakt ist Geschichte! Ich war etwas nervös, da ich doch noch beträchtlichen Trainingsrückstand habe und die vergangene Saison für mich sehr schwierig geendet hat. Die gute Betreuung von Uschi & Richi sowie die top Hotelinfrastruktur (inkl. Hervorragendem Essen) trugen jedoch zu den sehr guten Rahmenbedingungen bei. Nach einem Ausflugstag in die florierende Stadt Konya, gönnte ich mir einen freien Tag, frönte nach einer kurzen Trainingseinheit dem Nichtstun und genoss danach einige Zeit im Schwimmbad, Whirlpool und der Sauna. Die klimatischen Bedingungen fürs Badmintonspielen waren sehr anspruchsvoll! Je höher ein Ort gelegen ist und je wärmer es ist, desto schneller fliegen die Shuttles. Während ich normalerweise voll „drauf hauen“ muss, und immer noch nicht über die ganze Feldlänge schlagen kann, ähnelten diese „Flugobjekte“ einer Rakete! Gleich reihenweise schlug ich im Training die Bälle zu lang. Plötzlich sah ich mich mit einer neuen Dimension konfrontiert und so musste ich mich auch noch auf das konzentrieren. Dies gelang mir im Laufe der Zeit jedoch gut und so startete ich solid ins Turnier. Auch wenn ich nicht mit jedem einzelnen Spiel zufrieden bin, so lässt sich die Gesamtbilanz sehen: Gold im Doppel (mit Karin), Silber im Einzel und ebenfalls der zweite Platz im Mixed (mit David Toupé).

Insgesamt gewann unser Vierer-Team acht Medaillen – eine super Bilanz! Insbesondere Cynthia vermochte bei ihrer internationalen Première zu überzeugen und gewann auf Anhieb zwei Bronzemedaillen (Einzel & Mixed). Karin räumte bei allen drei Kategorien ab. Christian hatte leider grosses Pech bei der Auslosung und verpasste die Viertelfinals.

Politisch war für uns dieser Aufenthalt unbedenklich. Ab und zu kurvten Militärjets- und Helikopter über uns hinweg und auf dem Flughafen in Konya standen 22 Kampfjets einsatzbereit. Das soll aber nicht über die besorgniserregende Lage hinwegtäuschen. Wir sind aber natürlich dankbar, dass wir diesbezüglich in keiner Weise tangiert wurden. Die Reise in die Türkei, insbesondere das Umsteigen in Istanbul war hingegen ein grosses und aufreibendes Abenteuer, das ich nicht so schnell vergessen werde! Kleines Müsterchen gefällig? Mein Alltagsrollstuhl kam in Konya mit nur einem Rad an…

 

Nun steht wieder ein längerer Trainingsblock an und ich werde mich zudem noch um die weitere Finanzierung der Saison kümmern müssen. Ideen und Tipps sind willkommen!
Ende Juni greifen wir in Belfast dann wieder ins Wettkampfgeschehen ein.

Saisonauftakt in der Türkei (Konya) 7. -10. April 2016

Neue Saison - neues Material: es kann los gehen!
Neue Saison - neues Material: es kann los gehen!

Nun geht es Schlag auf Schlag und die neu Saison auf internationalem Parkett beginnt. Das Turnier in Konya (Türkei), bietet mit die erste von zwei Gelegenheiten, mich für die Europameisterschaften im Oktober in Holland zu qualifizieren. Diesbezüglich gleich den Sack zu zumachen, ist natürlich mein erklärtes Ziel. Alles in allem ist für mich etwas eine Wundertüte – fehlen mir doch über drei Monate Vorbereitungszeit. Ich werde aber mein bestes geben und um jeden Punkt kämpfen, sowohl im Einzel, als auch im Doppel mit Karin und im Mixed mit David Toupé. Alles in altbewährter Manier also!

Im Team haben wir jedoch Zuwachs erhalten – Christian Hamböck und Cynthia Mathez werden ihre internationale Premiere feiern J! Viel Glück euch beiden!

Wie es mir und den anderen läuft, könnt ihr wie immer hier finden:

http://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=6100B10A-C4A8-4AAE-8128-5860CABA66CE&player=19

Parabadminton-Demo an den Swissopen Basel (19./20. März 2016)

Im Rahmen der Badminton Swissopen in Basel fand jeweils am Samstag und Sonntag ein Demo-Spiel statt. Obwohl für uns das Spielen auf dem extrem weichen Boden sehr mühsam und schwierig war, konnten die Zuschauer einen Hauch von Parabadminton-Feeling erleben. Christina, welche immer wieder mit mir trainiert, war diesmal als Speakerin beteiligt und gab wertvolle Informationen ans Publikum. Im Anschluss gab es noch eine kleine Autogramm-Session am Stand von Swissbadminton. Bleibt zu hoffen, dass die Schweizer Parabadminton-Familie bald mal etwas Zuwachs erfahren wird!

Schweizermeisterschaften in Nottwil  (22. /23. Januar 2016)

Nach einer langen verletzungsbedingten Zwangspause und umso kürzerer Vorbereitungszeit, startete ich Ende Januar auf nationaler Ebene in die Wettkampfsaison. Erstmals fanden die Schweizermeisterschaften an zwei Tagen statt und mit dem Standort Nottwil feierten wir eine weitere Premiere. Ebenso gab es einen neuen Rekord bei den Teilnehmerzahlen zu verzeichnen und soweit ich es überblicken kann, toppte auch die Zuschauerkulisse alles bisher dagewesene. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle treuen Fans (und Sponsoren) von Nah und Fern, die mich und die ganze Truppe vor Ort unterstützt hat!

 

Im Einzel kam es schon fast zum traditionellen Finalduelll zwischen mir und Karin, welches einmal mehr an meine Doppelparterin ging. Im Doppel-Finale hatten wir beide indes gegen die beiden kräftigen Herren Christian Hamböck und Antonio Miranda starke Widersacher vis-à-vis auf dem Feld. Während wir den ersten Satz für uns entscheiden konnten, kippte das Spiel im zweiten Umgang und so musste ein dritter Satz über die neuen Schweizermeister im Doppel entscheiden. Zum Schluss konnte ich zusammen mit Karin den Titel erfolgreich verteidigen und mit einem guten Gefühl die weiteren Vorbereitungen für die neue Saison in Angriff nehmen.

Ehrung an den Basler Sportchampions 2015 (18. Januar 2016)

Einmal mehr lud der Kanton und das Sportamt Basel-Stadt zu einem schönen Abend im St. Jakob. In einem würdigen Rahmen wurde viele Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen in der vergangenen Saison geehrt. Auch ich war dabei! Karin, meine Doppelpartnerin durfte gar den Preis für die Basler Sportlerin des Jahres entgegen nehmen. Gratulation!

Mehr dazu findet ihr hier:

http://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/and-the-winners-are-roger-federer-und-der-fcb-wer-sonst-129998382

http://www.bs.ch/news/2016-01-18-mm-65069.html

Enttäuschung an der WM (22. September 2015)

Nach 10 Tagen Funkstille, will ich euch noch von meiner WM berichten. Ich brauchte bis dahin etwas Zeit, das ganze zu verarbeiten und setzen zu lassen! 

 

Guten Mutes und mit der Gewissheit, sehr viel in die optimale Vorbereitung investiert zu haben, reisten wir am 7. September nach Stoke Mandeville (England) an die 10. Parabadminton-WM. Für mich war es nach 2009 und 2011 die dritte WM-Teilnahme. Dies, nachdem ich vor zwei Jahren leider verletzungsbedingt passen musste. Die Erinnerungen an meine letzte WM in Guatemala waren famos und Ansporn zu gleich. Dort feierte ich mit einem kompletten Medaillensatz meine bisher grössten Erfolge. Dass das Niveau nun starkt gestiegen und die Konkurrenz aus Asien noch grösser wurde, war mir schon im Vorfeld klar. Ebenso, dass für einen Medaillengewinn am Tag X alles stimmen und auch noch etwas Glück dazu kommen muss.

Die letzte Motivation holten wir uns am Dienstag im Wembley-Stadion, wo wir live das EM-Fussball-Quali-Spiel England-Schweiz anschauen konnten. Das war vielleicht emotional! Nach einem zweiten Trainingstag folgte noch eine schlichte aber schöne Eröffnungszeremonie und wir machten uns parat für den Wettkampf.

 

Der Tag begann äusserst turbulent und früh - Feuerarlarm, gefolgt von einer Pyjama-Party vor der Unterkunft... Alle waren also wach, ausser die Putz-Equipe der Halle. 20 min. vor  Wettkampfbeginn durften wir noch immer nicht in die Halle, da die Reinigungsarbeiten noch in vollem Gange war. Zudem war mein Sport-Rollstuhl spurlos verschwunden. Mit Verspätung ging dann der Wettkampf doch noch los und ich hatte meinen "Flitzer" zum Glück auch wieder aufspüren können! Ein optimaler Start wäre definitiv anders!

Obwohl ich zusammen mit meinem Mixed-Partner aus Frankreich (David Toupé) mit einer knappen 3-Satz-Niederlage gegen Korea ins Turnier startete, durfte ich mit dem Auftakt zufrieden sein, denn als Gruppenzweite qualifizierten wir uns souverän für die nächste Runde.

Der erste Turniertag war aber äusserst happig: erstes Spiel morgens um 9 Uhr und ich kam erst um 22.30 Uhr aus der Halle. Und am nächsten Morgen ging es schon wieder um 9 Uhr los. Diese doch sehr kurze Erholungszeit musste ich im Laufe des Turniers leider büssen.

Während es auf den Plätzen punkto Niveau hoch zu und her ging, war die Organisation rund um den Wettkampf leider alles andere als weltmeisterlich :( ! Hier nur ein paar Beispiele:

  • die von uns gebuchten Zimmer standen so nicht zur Verfügung und wir mussten zusammen rutschen.
  • wenn ich zu Bett ging, wusste ich nie, um welche Zeit ich am nächsten Tag spielen werde! Ich musste also mitten in der Nacht den Wecker stellen, dann aufs Internet gehen und mich informieren, die Weckzeit anpassen, nun möglichst nicht an den happigen Gegnern herumstudieren und bald wieder einschlafen.
  • Zum Einspielen gab es für 240 Athleten genau 1 Platz!
  • Zirkulieren innerhalb und ausserhalb der Halle: schier ein Ding der Unmöglichkeit. Konsequenz daraus: riesige Verspätungen im Spielplan (Spiele bis um 23 Uhr)
  • Frühstück gab es nicht  so und so lange, sondern so lange es Essen hatte - und das wir nicht sehr lange...
  • Mittagesse: 1 Sandwich, 1 Tüte Pommes-Chips, ein Apfelsaft (super während des Wettkampfes!), ein Erdnuss-Riegel und ein paar rohe Frucht-Schnitze. Jeden Tag!
  • Abendessen (während 7 Tagen): Knoblauchbrot, Pizza, Pommes-Frittes. An einem Abend fand ich noch 2 Bohnen und einmal gab es noch in Rahm schwimmende Lasagne. Guten Appetit!!!

 

Nun, so beschäftigten wir uns halt während er Erholungszeit noch mit Nachrungsbeschaffung (es lebe Couscous-Beutel, Nudelsuppe &Co.). Zum Glück hatten wir noch wertvollen Support von unserer Physiotherapeutin, Viviane, welche unseren Körper immer wieder auf Vordermann brachte. Uschi und Richi waren ebenfalls rund um für uns da und halfen uns, aus den schwierigen Umständen das beste zu machen. Zum Glück waren wir rechtzeitig angereist, denn nach drei Nächten hatte ich meine Hängematte (alias Bett) so "frisiert", dass ich - vorausgesetzt ich blieb regungslos - sogar schlafen konnte.

 

Zurück zum Wettkampf: am zweiten Tag wurde Einzel, Doppel und auch Mixed gespielt. Sowohl im Einzel wie auch im Doppel gewann ich alle Gruppenspiele und zog sicher in die KO-Phase ein. Im Mixed stand das 1/8-Finale gegen Japan auf dem Programm. Zum 5. Mal in dieser Saison konnte ich mich zusammen mit David gegen ein asiatisches Team in den dritten Satz „retten“, jedoch zogen wir auch diesem Mal und somit ebenfalls zum fünften Mal den kürzeren. Hatte ich mich im Vorfeld noch amüsiert - ich wurde auf der Anzeigetafel mit „HAI“ angezeigt, verging mir das Lachen leider nach dem Spiel. Der Schweizer-Hai hat nicht zugebissen L und somit war das frühzeitige Aus im Mixed besiegelt.

Inzwischen war auch noch Christina eingetroffen und mit ihr frisch gekochtes Gemüse aus der Schweiz. Was für ein Highlight!

Am dritten Wettkampftag war wiederum grosse Warterei im Gewusel angesagt. Nicht mein Ding und auch die Planung der Verpflegung wurde mit den grossen Verspätungen je länger je schwieriger. Schlussendlich hatte ich mit nur einer halben Stunde Pause zwei entscheidende Spiele. Zuerst spielte ich gegen die Weltmeisterin 2011 und neue Vize-Weltmeisterin aus Korea, Son Ok Cha. Ihm Rahmen des mir möglichen kämpfte ich bis zum Schluss, konnte jedoch das Spiel um den Halbfinal-Einzug nicht gewinnen. Kurze 30 min. blieben mir, über die Enttäuschung hinweg zu kommen und mich fürs ¼-Finale im Doppel gegen die Japanerinnen vorzubereiten. Leider kämpfte ich an diesem Tag nicht nur gegen die Gegnerinnen, sondern auch mit oder gegen meinen Körper und schlussendlich auch gegen mich. Es sollte nicht sein, es war nicht mein Tag und ich „vergeigte“ das Spiel. Schluss, aus, Amen – ich wollte nur noch möglichst rasch aus der Halle und für mich alleine sein, irgendwo meine Enttäuschung verarbeiten und die Tränen kullern lassen.

Doch auch daraus wurde nichts - ich wurde noch in der Halle abgefangen - für die Dopingkontrolle. Zwei Stunden sass ich verschwitzt in einem unterkühlten Raum, hungrig (es war inzwischen halb fünf), traurig - im Elend. Sicher alles andere als kommunikativ, aber ich musste nun zu mindest kooperativ sein. Die ganze Übung mutierte für mich zur Ergo-Therapie-Stunde: Deckel ab, umschütten, Deckel drauf, abmessen, wieder alles um schütten und nochmals die ganze Deckelgeschichte etc. Nun, zu befürchten habe ich der Resultate wegen nichts, aber ich geb's zu, zur Verbesserung des Gemütszustandes hat es definitiv nicht beigetragen.

Karin gelang hingegen noch etwas fürs Gemüt, sie gewann nämlich im im Einzel die Bronze-Medaille. Gratulation!

 

Nun, das waren wohl Tag 1 bis 4 nach der grossen Wende im Parabadminton. Unglaublich, wie rasch das Niveau angestiegen ist, das ist auch gut so und hat zweifelsohne mit dem Entscheid zu tun, dass wir ab 2020 im Paralympischen Programm aufgenommen werden.

Eine lange, harte Wettkampfsaison geht zu Ende. Ich werde weiter kämpfen und versuchen, meine Hausaufgaben zu machen und somit steht mir eine lange, harte Trainingsphase bevor. Ich wünsche mir sehr, dass die künftigen Veranstalter ihre Hausaufgaben auch machen werden. Ohne nach Ausreden suchen zu wollen - es war nahe am Desaster, was uns in England geboten wurde. In Anbetracht dessen, dass wir Athleten meist all unsere Ferien für die Wettkämpfe "opfern" (was wir ja auch gerne machen) und (in meinem Fall) über CHF 40'000.- für eine Saison investieren finde ich, haben wir auch faire Wettkampfbedingungen verdient!

 

Danke an alle, die mich auf und neben dem Platz, finanziell, mit gutem Essen oder sonstwie unterstützt haben! Ohne euch hätte ich diese Saison nicht geschafft! ... und ich hoffe natürlich, weiterhin auf euch zählen zu dürfen!

Häsler verpasst Medaille knapp


Die gebürtige Unterseenerin scheiterte an der Rollstuhlbadminton WM im Viertelfinale an der späteren Vize-Weltmeisterin aus Korea. Auch in den Doppel- und Mixed-Wettkämpfen dominieren die Asiaten.

JUNGFRAUZEITUNG, 16. SEPTEMBER 2015,  VON NILS SAGER

Zum ganzen Artikel: http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/138780/ 

Medaillen im Blick, Tokio im Kopf

 

Sonja Häsler ist in Unterseen geboren und aufgewachsen. Gegen alle Widerstände hat sie sich in die Weltspitze des Rollstuhlbadmintons gekämpft, ist Welt- und Europameisterin im Doppel geworden. Doch ein Traum blieb bisher unerfüllt.

JUNGFRAUZEITUNG, 8. SEPTEMBER 2015,  VON NILS SAGER

Zum ganzen Artikel: http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/137929/

Der Countdown läuft: WM vom 10.-13. September in England

Dass ich dieses Jahr wieder auf dem Platz mit von der Partie sein werde, grenzt schon fast an ein Wunder! Noch vor zwei Jahren war ich zum Zuschauen "verdammt" und es sollte nochmals fast ein Jahr dauern, bis dass ich wieder Aktiv ins Geschehen habe eingreifen dürfen. Umso dankbarer bin ich, bereits zu meiner dritten WM antreten zu können. Die Ausgangslage wird aber so schwer wie noch nie sein. Die gesamte Weltelite, inkl. unzähliger Asiatinnen und Asiaten wird am Start sein. Über 240 Athletinnen und Athleten werden kommende Woche an der WM um Edelmetall kämpfen. Alleine im Mixed sind in unserer Kategorie 50 Anmeldungen eingegangen! Während Karin als Titelverteidigerin im Einzel antreten wird, habe ich aus dem Jahr 2013 nichts zu verteidigen. Hingegen bleiben beste Erinnerungen an meine letzte WM-Teilnahme 2011 in Guatemala, wo ich einen kompletten Medaillensatz gewann. Dies zu wiederholen, scheint schier unmöglich. Ich werde aber mein bestes geben und um jeden Punkt kämpfen!

Schliesslich geht es an dieser WM auch um die weitere sportliche Zukunft. Mein grosses Ziel ist es, 2020 in Tokio an den Paralympics spielen zu können. Dann wird Parabadminton erstmals auf paralympischer Bühne ausgetragen. Dass nun die WM in Stoke Mandeville (England), also am Geburtsort der Paralympics  stattfinden wird, finde ich nicht nur passend sondern auch sehr emotional!

Der Emotionen noch nicht genug, werden sich Karin und ich, am Dienstag im (hoffentlich gefüllten) Wembely-Stadion in Londen live das Euro-Quali-Spiel zwischen England und der Schweiz anschauen. In der Hoffnung, ein Fussballspektakel zu erleben, werden wir dort noch den letzten Ansporn für unsere WM holen. HOPP SCHWYZ!

Resultate von der WM findet ihr hier: https://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=373F4ADE-ED29-4899-8266-474278A4F9C3&player=14

Infos zur WM: http://www.badmintonengland.co.uk/landingpage.asp?section=5407&sectionTitle=BWF+Para-Badminton+World+Championships%2C+England+2015#.Ver0F9LtlHz

WM-Vorbereitung läuft auch Hochtouren (30. August 2015)

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Vergangene Woche standen ein paar intensive Trainingstage in Lobbach (bei Heidelberg) auf dem Programm. In der Manfred-Sauer-Stiftung http://www.manfred-sauer-stiftung.de/  haben wir optimale Bedingungen vorgefunden! Herzlichen Dank den Gastgebern! Spielerinnen und Spieler aus Deutschland waren ebenso vor Ort, wie mein Mixed-Partner David resp. der Mixed-Partner von Karin, welche beide aus
Frankreich resp. England für die Vorbereitung angereist sind. Nun
steht noch Regeneration, Packen und Fine-Tuning auf dem Programm.




Resultate vom 2nd Indonesia International in Solo (8. August)

Der letzte Wettkampftag begann in aller Herrgotsfrühe (um 8 Uhr) und -aus helevetischer Sicht - mit einem Paukenschlag. Karin und Daniel (Hongkong) standen resp. sassen mir und Madzlan (Malaysia) gegenüber. Die Partie war sehr umstritten und spannend. Madzlan und ich vermochten unsere Gegner in den dritten Satz zu zwingen, wo wir nach vorerst grossem Rückstand wieder die Führung übernehmen konnten. Doch es wurde nochmals sehr eng und schlussendlich gelang Karin und Daniel den Einzug ins Finale. Ähnlich wie mir, erging es Karin und Daniel dann im Endspiel gegen die Thailänder. Auch sie führten im dritten Satz, mussten sich aber zum Schluss den asiaten knapp beugen. Für uns ungewohnt, aber umso schöner war es, dass wir vor Ort Schweizer-Fans hatten. Danke an Brigitte, Urs, Ruedi, Mia und Luca, welche extra aus Singpur extra angereist sind!

Erneut eine Niederlage, musste Karin im Finalspiel gegen die Sujarat Phokum einstecken. Die Bedingungen kamen der technisch stark aufspielenden Thailänderin besser entgegen.

Im Doppel spielten wir in der Männerkategorie mit, wo wir erwartungsgemäss gegen die sehr starken asiatischen Teams nicht über die Gruppenspiele hinaus kamen.

Somit resultierte für Karin im Einzel und Mixed jeweils der zweite und für mich in den selben Kategorien der Bronze-Platz.

Insgesamt war es eine wertvolle und aufschlussreiche Vorbereitung für die WM, welche vom 9.-13 September 2015 in Stoke Mandeville (England) stattfinden wird.



2nd Indonesia International in Solo (6. August)

Nach unserer Vorbereitung in Singapur,  starteten gestern Karin und ich mit soliden Matches im Mixed ins Turnier.
Die Bedingungen in der Halle sind  äusserst schwierig! Nebst grosser Hitze und Luftfeuchtigkeit, macht den Rollifahrern vor allem der Boden zu schaffen. Das kurzfristig auf den Boden gemalten Badmintonfeld (die Farbe war noch fast feucht), ist extrem rutschig und gleicht einer Holper-Piste. An einer Stelle ist eine solch grossflächige Veretiefung, dass man im schlimmsten Fall wie aufgebockt stehen bleibt... obwohl man voll an den Grifreifen zieht. Die Bedingungen sind zwar für alle gleich. Will man aber als schwächer eingestufte Spielerin oder Paarung einen Lucky-Punch schaffen, ist dies umso schwieriger! Einen solchen hätte ich gegen die Türkin Emine Seckin landen können. Sie spielt eigentlich in der höheren Klasse, aber die Kategorien wurden zusammen gelegt. Zur Überraschung aller, konnte ich den ersten Satz knapp gewinnen, danach riss bei mir der Faden. Ebenfalls knapp wurde es in der dritten Mixed-Begegnung (diesmal spiele ich mit Mladzen aus Malaysia) gegen die starken Thailänder. Trotz der knappen Niederlage in drei Sätzen, konnten wir uns fürs Halbfinale qualifizieren. Dort kommt es - wieder einmal - auf ein helvetisches Aufenandertreffen zwischen mir und Karin.
Um im Einzelwettkampf zu bleiben, steht mir in Kürze noch eine Herkulesaufgabe bevor. Die Doppelkonkurrenz beginnt erst morgen Freitag. Karin und ich spielen im Männertableau mit. Laufend neue Resultate finder ihr hier: https://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=AD21A2C0-2759-493E-B6F2-B3CC4C7F6722&player=4

Neben dem Platz sorgen Volunteers und pro Team ein Privat-Chaffeur (welch ein Luxus) sowie unsere Trainerin Uschi für unser Wohl! HOPP SCHWYZ!!!
... und heute Abend stösst noch die fünfköpfige Fantruppe ``Lichtenberger`` aus Singapur dazu :)

Wettkampfvorbereitung in Singapur (3. August 2015)

Sonja, Uschi, Jason u. Karin
Sonja, Uschi, Jason u. Karin

Seit unserer Ankunft am Donnerstag (6 Uhr in der Früh) haben wir schon unheimlich viel Erlebt.

Brigitte, unsere ``Managerin`` vor Ort hat uns abgeholt und in den Schweizer Club gebracht. Hier sind wir bestens untergebracht und umsorgt! Die Infrastruktu ist prima: Kraftraum, Sporthalle, 2 Swimmingpools, Restaurant und Gästehaus sowie nettes und zuvorkommendes Personal lassen unseren Aufenthalt äusserst angenehm gestalten!
Schon am ersten Tag haben wir trainiert und genossen abends ein feines Essen Downtown am Fluss.
Ein Hihghlight war der Besuch des Marina Bay Sands. Ein herrlicher Ausblick auf die Skyline, den Frachthafen und die Küste erwartete uns.
Den helvetischen Geburtstag feierten wir zusammen mit ca. 700 Gästen im Swissclub. Wir waren vom Schweizer Botschafter, Thomas Kupfer eingeladen und wurden bestens umsorgt. Ganz ohne knallendes Feuerwerk genossen wir einen stimmungsvollen Abend mit angenehmer Gesellschaft!
Der sportliche Höhepunkt in Singapur stand am 2. August auf dem Programm. Wir luden zum offenen Training ein, spielten Einzel- und Doppel-Demo, gaben Autogramms und wurden zum Schluss noch mit einem überwältigenden Spendenbeitrag belohnt. HERZLICHEN DANK, ALLEN DONATOREN UND GÄSTEN, DIE ZUM GUTEN GELINGEN BEIGETRAGEN HABEN! An diser Stelle auch ein spezieller Dank an Brigitte, welche alles organisiert, viele Taxi-, Physio- und andere Dienste geleistet hat!
Ebenfalls zum Training begrüssen, durften wir das Parabadminton-Team aus Singapur. Das Team wird neu aufgebaut und wir durften Tipps und Tricks an Spieler und Coach weitergeben. Eindrücklich war auch der Besuch im Nachtzoo - eine ganz neue Erfahrung. Dort gab es vor allem viele Schlangen - Menschenschlangen... Wir durften aber vom Rolli-Bonus profitieren und so hatten wir bloss noch mit dem feucht-heissen Klima zu kämpfen.
Nun geniessen wir noch einen trainingsfreien Tag - leider bei Regen, bevor wir morgen nach Indonesien ans Turnier fliegen.
Wir erlebten ein super Zeit in Singapur und kommen gerne wieder! Nochmals herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!

Die WM-Selektion ist perfekt! (10. Juli 2015)

"Mein" WM-Ticket :)
"Mein" WM-Ticket :)

Badminton: Rollstuhlsport Schweiz selektioniert 2 Athletinnen für die Badminton WM

Karin Suter-Erath und Sonja Häsler vertreten die Schweiz an der Badminton-WM England.

Am 7. Juli 2015 nominierte Rollstuhlsport Schweiz die WM-Titelverteidigerin im Einzel Karin Suter-Erath und ihre Doppelpartnerin Sonja Häsler (beide WCH1) für die Parabadminton Weltmeisterschaften in Stoke Mandeville (GBR), welche vom 8.–13. September 2015 stattfinden. Parabadminton, welches ab 2020 in Tokio erstmals auf dem Paralympischen Programm stehen wird, kehrt somit an den geschichtsträchtigen Ort Stoke Mandeville heim – den Geburtstort der Paralympics.

Exhibition in Singapur und Turnier in Indonesien (5. Juli 2015)

Das nächste Abenteuer wartet und erst noch mit einer Premiere: Demo-Spiel, Autogrammstunde etc. mit allem drum und dran beim Swiss-Club in Singapur!

Wir sind schon jetzt voller Vorfreude und auch ein bisschen aufgeregt!

Herzlichen Dank schon mal an Brigitte, welche vor Ort alles organisiert!

Wem also über den Nationalfeiertag noch das passende Programm fehlt - here we go ;)

http://www.swiss-sg.org/events/meet-support-the-worlds-best-swiss-parabadminton-athletes/

 

Daraufhin werden wir weiterreisen nach Indonesien (Solo), wo wir dann das letzte Turnier vor der WM bestreiten werden.

Ziel ist es, in Asien gegen starke Gegner/-innen noch den letzten Wettkampf-Schliff zu holen.

Resultate gibt es hier: https://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=AD21A2C0-2759-493E-B6F2-B3CC4C7F6722&player=4

 

3 x Silber in Irland - und das WM-Ticket?

Team Schweiz : Manu, Uschi, Karin und Sonja
Team Schweiz : Manu, Uschi, Karin und Sonja

Meine Turnierteilnahme in Irland habe ich mir definitiv versilbert :) Auf den ersten Blick bin ich nur bedingt zufrieden, auf den zweiten hingegen schon. Die drei Final-Niederlagen wurmen mich - jede auf eine andere Art. Im Doppel spielte weder Karin noch ich das beste Badminton - wir kamen beide nicht richtig ins Spiel und verloren schliesslich gegen die Türkin Emine (WCH2) und Elke Rongen aus Deutschland (WCH1). Die Niederlage war nicht zwingend und wir werden uns an der WM revanchieren wollen! Im Mixed konnten David und ich (beide WCH1) gegen die hoch favorisierten Karin Suter (WCH1) und Daniel Chan aus Honkong (WCH2) einen dritten Satz erzwingen, verloren dann aber doch knapp. Dieses Spiel könnt ihr hier abrufen: http://m.youtube.com/watch?v=s6jPauz8yHY

 

Im Einzel kam es einmal mehr zum CH-Duell zwischen Karin und mir. Ich konnte mein wohl bisher bestes Finale gegen Sie spielen, verlor jedoch erneut, wenn auch knapp. Mit diesen drei Silber-Plätzen, hoffe ich sehr für die WM im September selektioniert zu werden!

1st Irish international in Dublin (25. -28. Juni 2015)

Das Turnier hat begonnen! Karin und ich sind gut im Schuss und haben beide noch eine "reine Weste". Für mich war vor allem das 1/4-Finale im Einzel gegen die langjährige "Erzrivalin", Elke Rongen (Deutschland) ein wegweisendes Spiel. Ich durfte als souveräne Siegerin vom Platz. Das Match wurde live übertragen. 

Hier könnt ihr weiterhin live zuschauen: http://www.badmintonireland.com/

(hinunter scrollen, unter dem dem Carlton-Werbeplakat)

Das Spiel gegen Elke könnt ihr hier naschauen: https://www.youtube.com/watch?v=Do6U8TmAkWM&feature=youtu.be

Und hier geht es zu den Resultaten: http://bwf.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=1C3705A5-12EB-457A-986C-28B997B9B49A&player=8

Danke an alle fürs Daumendrücken! Nun wird dann die Post abgehen auf dem Feld! Und es geht immer noch um die WM-Quali! GO SWITZERLAND!!! ... ach ja, und nach drei Tagen ist auch der verschollenen Sportrollstuhl von meinem Mixed-Partner David Toupé aufgetaucht! Wir können also voll angreifen und das werden wir auch tun!

 

1/4 Finale Einzel: Sonja Häsler - Elke Rongen (D)

"Sommertage" in Dublin

Irischer Sommer ist etwas anders als in der Schweiz - und doch nicht. Wettertechnisch knüpften wir in etwa an die vergangenen Tage in der Schweiz an. Immerhin blieb es bis her trocken, doch ein starker Wind lässt es stets kühl erscheinen. Trotzdem genossen wir zwei freie Halbtage um etwas die  die Stadt Dublin sowie die Küste zu erkunden. In Howth genossen wir ein wunderbares Fischessen und stiessen sonst noch so auf das eine oder andere Skurrile und Schöne¨! Uschi und Manuela machen alles dafür, dass es Karin und mir neben und auf dem Platz gut geht. Let's go!

Ab auf die Insel - Next stop Dublin (19. Juni 2015)

Das nächste Turnier steht schon kurz vor der Tür und damit mein erster Besuch in Irland.

115 Spielerinnen und Spieler werden um Medaillen, Ranglistenpunkte und WM-Selektionen kämpfen.  Auch ich hoffe, in Dublin das WM-Ticket "lösen" zu können!

Erneut werde ich im Einzel, Doppel - diesmal wieder mit Karin:) - und Mixed antreten.

Wie es sportlich läuft, könnt ihr hier verfolgen:

http://bwf.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=1C3705A5-12EB-457A-986C-28B997B9B49A&player=8

Asiatische Lehrstunden auf dem Platz

Zeit, in das Turnier hinein zu kommen hatte ich definitiv keine. Schon am Freitag früh erwartet mich eine chinesische Gegnerin im Einzel und es sollte ein knallhartes Match werden. Im selben Takt ging es weiter. Egal ob im Doppel oder auch im Mixed. Die asiatischen Gegner/-innen entpuppten sich als die harte Herausforderung, die ich ja bewusst gesucht hatte. Im Mixed kämpfte ich mich mit meinem langjährigen Partner, David Toupé (Frankreich) trotzdem souverän ins Halbfinale. Im Damendoppel spielte ich erstmals mit Rie Ogura, einer Japanerin. Die Sprachbarriere liess leider weder Coaching noch Absprache auf dem Platz zu, was unsere Ausgangslage deutlich verkomplizierte. Trotzdem durften wir Erfolge feiern und uns diverse Male in den dritten Satz kämpfen, und damit auch die dominanten Chinesinnen etwas ärgern. Am dritten und letzten Wettkampftag war ich nach einer schlechten Nacht leider nicht mehr ganz konkurrenzfähig und konnte meine Leistung nicht mehr abrufen. Trotzdem resultieren drei Bronze-Plätze. Noch viel wertvoller als Medaillen und Ranglistenpunkte sind aber für mich die gemachten Erfahrungen. Einiges werde ich sofort ins Training einfliessen lassen können, anderes werden längerfristige "Projekte"... denn nach dem Wettkampf ist bekanntlich vor dem Wettkampf. Zum guten Gelingen beigetragen hat im Wesentlichen meine Begleiterin, Assistentin, Coach und "Mädchen für alles", Nicole! Besten Dank für Deinen Support! Ein grosses Merci auch an alle aus nah und fern, die mich im Vorfeld auf diversen Ebenen "fit gemacht" haben, mitgefiebert und Daumen gedrückt haben! Ich hoffe sehr, bald wieder nach Peking zurück kehren zu können, spätestens hoffentlich für die WM 2017. 

Es kann los gehen (28. Mai 2015)

Heute war Trainingstag und alle warteten gespannt auf die chinesische Equipe… Doch weit gefehlt, die haben wohl irgendwo im versteckten trainiert. Taktisches Geplänkel also auch im Parabadminton.

Der Anlass ist super professionell organisiert. Die Halle ist nahezu perfekt, es hat eine separate Halle zum Einspielen und sogar für jede Nation eine kleine „Rollstuhl-Garage“. Auch sonst mangelt es uns an nichts, auch nicht kulinarisch.

Und inzwischen ist mein Bett mit zwei dicken Wolldecken und zwei zusätzlichen Deckebetten auch so weich, dass ein Schläfchen in Seitenlage möglich ist. Es kann also morgen los gehen. Ich bin gut gerüstet, vor allem auch weil mich Nicole prima umsorgt und so bleibt nur die Spannung, ob und wie ich mich als einzige Europäerin im asiatischen Feld werde behaupten können. Ich bin zuversichtlich! Resultate gibt es hier: https://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=4117187D-834B-49C3-90C5-BF969A84BED7&player=44

Zeitvertrieb in Peking (27. Mai 2015)

Wir sind gut im heissen und sonnigen Reich der Mitte angekommen und die Luft sei hier so sauber wie seit lange nicht mehr! Untergebracht sind wir in einer riesigen und nahezu perfekten Behindertensport-Anlage rund 40 km ausserhalb des Stadtzentrums. Dementsprechend haben wir schon diverse längere Taxifahrten hinter uns. Bis anhin kamen wir immer ans Ziel, wenn auch Hände, Füsse und viel Improvisationstalent gefordert sind, denn englisch spricht hier quasi niemand!

Ein lang gehegter, über 30 jähriger Kindheitstraum ging schon am Sonntag in Erfüllung: ich sah einen resp. gar mehrere Pandabären! Der Zoo war riesige, mich interessierte aber eben nur der schwarzweisse Botschafter des WWF und ich fühlte mich grad wie ein kleines Kind im siebten Himmel. Es ging weiter auf emotionaler Ebene, nämlich beim Besuch des Olympiastadions „Birdsnest“. Die Vorstellung, dort als Athletin vor 90‘000 Zuschauern ins Stadion zu schreiten, liess es mir kalt den Rücken runter laufen. Eine Motivation mehr, bei Tokio 2020 dabei zu sein, und zwar aktiv! Der Stadionbau ist sehr imposant und witzig sind einige Parallelen zum „Joggeli“ in Basel. So sind z.B. dieselben Piktogramme verwendet worden – Kunststück, denn die beiden Stadien sind ja vom ein und selben Balser Architekten.

Einem Trainings- und Akklimatisationstag folgten weitere Highlights. Wir umrundeten den Platz des Himmlischen Friedens (Tianmei-Platz), wo bescheidener Platz für 1 Million Leute ist! Daraufhin „schwammen“ wir im Menschenstrom durch die verbotene Stadt, gefolgt von einem Mittagessen im Hutong, einem Altstadtviertel, wo wir privat bei einer Familie verköstigt wurden. Nun folgte noch die Bergetappe, per Seilbahn zur grossen Mauer. Der von uns gewählte Abschnitt ist angeblich rollstuhlgängig, entpuppte sich aber als wahre Herausforderung! Die Steigung der Rampen war zeitweise bei 45 ° und der Boden total rutschig. Mit vereinten Kräften und etwas Improvisation meisterten wir aber auch diese Herausforderung und sollten dafür sehr belohnt werden! Wir waren alleine am Fusse der Mauer, das in einem Land, in einer Stadt wo es Unmengen an Leute hat (Peking hat 21 Mio. Einwohner auf 16‘000 km2). Für den ultimativen Ausblick und um auch wirklich AUF der Mauer gewesen zu sein, rackerte ich mich gar noch auf dem Hosenboden einige hohe Stufen hoch, aber auch das hat sich mehr als gelohnt!

Dieser wunderbare Tagesausflug habe ich Alexandra Bobb zu verdanken, welche mir vor Ort alles bestens organisiert hat! Sie ist eine hervorragende Expertin für China, Iran, Seidenstrasse, persische und asiatische Kulturen, Sprachen und Religionen. Besten Dank! www.bopptrading.ch 

Saisonauftakt in Peking (22. Mai 2015)

Endlich geht’s los! Das Abenteuer Peking kann morgen beginnen!
Wer mich resultatmässig verfolgen möchte, kann dies hier tun:

 https://www.tournamentsoftware.com/sport/player.aspx?id=4117187D-834B-49C3-90C5-BF969A84BED7&player=44

An dieser Stelle schon mal herzlichen Dank an alle die mitgeholfen haben, mich wieder fit zu kriegen :)

Ich werde auch für EUCH Vollgas geben auf dem Platz!

Mit scharfem Blick in die neue Saison (15. Mai 2015)

Mit etwas Verspätung aber hoch motiviert, starte ich in einer Woche in die Wettkampfsaison. Die Federbälle erreichen beachtliche Geschwindigkeiten! Folgende Weltrekorde wurden bisher verbucht: 
Smash: 493 km/h

Aufschlag: 414 km/h

 

Kein Shuttle wird meinem Blick mehr entgehen, danke meiner neuen Brille! 

 

Herzlichen Dank an Herrn Bichweiler und die Firma Ramstein Optik http://www.ramstein-optik.ch/ für den finanziellen Support beim Kauf meiner neuen Brille! Ob Alltags- oder Sportbrille wie auch bei Kontaktlinsen: hier bin ich immer gut beraten!

 

Eine Niederlage neben dem Platz (27. März 2015)

Aus gesundheitlichen Gründen muss ich leider auf den Saisonstart in Mallorca verzichten. Das tut mir sehr weh, denn ich war gut vorbereitet für den Auftakt in die WM-Saison. So zu verlieren, ohne erst gespielt zu haben, das schmerzt doppelt! Nun schaue ich aber vorwärts und werde dafür in zwei Monaten in Peking umso stärker zurückkehren! Danke für den Support!

Neue Saison, neues Material, neues Glück!

Schweizermeisterschaften 1. März 2015

SM-Titel im Doppel: Karin & Sonja
SM-Titel im Doppel: Karin & Sonja
Am Sonntag 1. März 2015 fanden im Wase die Schweizermeisterschaften statt. Eine muntere Spielertruppe sowie eine stattliche Anzahl Zuschauer von nah und fern, trugen zu einer guten Stimmung bei. Erfreulich war auch, dass mehrere Spierlerinnen und Spieler ihr SM-Debut gaben! Im Laufe des Tages zeichnete sich ab, dass Basel die neue Parabadminton-Hochburg ist - sämtliche Titel gingen an Mitglieder vom Rollstuhlclub beider Basel RCB. Ich konnte an dem Tag gleich doppelt feiern. Einerseits meinen Geburtstag und andererseits den Schweizermeister-Titel im gemischten Doppel, zusammen mit Karin. Dass ich meiner Doppelpartnerin und ewigen Rivalin, Karin, im Einzel unterlag, trübte meine Stimmung nicht. Ich genoss es schlicht, den Tag zusammen mit der grossen Badminton-Familie zu verbringen. Die WM-Saison 2015 ist lanciert!

Basler Sport-Champions - Ehrung durch die Regierung

Auch dieses Jahr wurden sämtliche Schweizermeister/-innen sowie Medaillen Gewinner/-innen an Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen (vom 2014) durch die Regierung von Basel-Stadt geehrt. An diesem feierlichen Abend beeindruckte mich besonders die grosse Anzahl der erfolgreichen "Bebbi-Sportler", der nicht von ungefähr kommt! Die Sportförderung in Kanton BS ist sehr vorbildlich! Besten Dank an Peter Howald und sein sportliches, innovatives und motiviertes Team! 

 

Dass ich dieses Jahr auch wieder auf der Bühne sitzen konnte, erachte ich als ein grosses Geschenk!

Mehr zu diesem Abend findet ihr hier: http://www.jfs.bs.ch/fuer-sportlerinnen-und-sportler/leistungssport-nachwuchsfoerderung/basler-sport-champions.html

 

Tokyo 2020: Rollstuhlbadminton wird Paralympisch

Badminton gehört 2020 in Tokyo erstmals zum Programm der Paralympics. Das entschied das Internationale Paralympische Komitee (IPC) heute  Dienstag, 7. Oktober in Berlin.

16 Sportarten wurden für die übernächste Auflage der Sommerspiele für Behinderte festgelegt. Ein Maximum von 23 ist möglich, es gibt noch acht Kandidaten.

 

Bereits in der ersten Runde ausgewählt zu werden, damit hat auch der Badminton-Welt-Verband (BWF) nicht gerechnet. Immer hiess es, der Entscheid würde anfangs Februar 2015 fallen.

Für meinen geliebten Sport ist das ein historisches Ereignis und ich freue mich enorm über diesen Entscheid! Nun gilt es in den nächsten Monaten zu überlegen, ob ich das Projekt „Sonja for Tokyo 2020“ anpacken will und kann.

 

Die 16 Sportarten und die acht Kandidaten für Tokio im Überblick: 

Fix: Leichtathletik, Bogenschießen, Badminton, Boccia, Reiten, Goalball, Bankdrücken, Rudern, Schießen, Sitzvolleyball, Schwimmen, Tischtennis, Triathlon, Rollstuhl-Basketball, Rollstuhl-Rugby, Rollstuhl-Tennis; Kandidaten: Kanu, Radsport, 5er-Fußball, 7er-Football, Judo, Taekwondo, Segeln, Rollstuhl-Fechten

 

Mehr dazu unter:

http://www.bwfbadminton.org/news_item.aspx?id=88532

 

 

http://www.paralympic.org/news/ipc-governing-board-approves-first-16-sports-be-included-tokyo-2020-paralympic-games

 

 

Mein EM-Abenteuer (9.-15. September 2014)

Gerne berichte ich noch etwas ausführlicher über mein EM-Abenteuer in Murcia. Wie schon bei den vormalig publizierten News erwähnt, war meine Vorbereitungszeit äusserst knapp und leider auch nicht reibungslos verlaufen. Dass ich mich schlussendlich rechtzeitig erholte, hatte wohl auch etwas mit Glück zu tun. Ich habe es gerne genommen! In Los Alcázares (Provinz Murcia) in Südspanien, erwarteten uns schwierige Bedingungen. Drückende Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit machten uns das Leben schwer. Dazu kam ein extrem weicher, kaum befahrbarer Hallenboden. Hingegen wohnten wir auf dem Gelände der Sporthalle, was eine optimale Regeneration und stetiges Abkühlen im klimatisierten Zimmer ermöglichte. Eiswasser wurde zum „most wanted Item“ – unzählige Male am Tag übergossen wir uns damit!

Über 100 Athletinnen und Athleten aus 19 europäischen Nationen waren am Start – erfreulicherweise bekommt die Badminton-Familie stetigen Zuwachs J! Viele Nationen waren mit grossen Teams von bis zu zwanzig Leuten am Start. Dass Karin und ich schlussendlich den 3. Platz im Medaillenspiegel belegten, freute uns sehr!

Der Start ins Turnier war für mich eher harzig. Ich musste in vielen Spielen über drei Sätze gehen, was bei diesem Klima nicht gerade leistungsfördernd war. Ich konnte mich aber kontinuierlich steigern und in den wichtigen Matches nochmals zulegen. Als am Samstag nebst drei anderen Matches drei Halbfinals auf dem Programm standen, konnte ich eigentlich schon mehr als zufrieden sein. Trotzdem wollte ich noch mehr – es zumindest versuchen, noch mehr zu erreichen. So war ich denn – wie schon die ganze Woche – auf mentaler Ebene, sehr gefordert! Einerseits überwog die Freude, dass ich überhaupt wieder spielen konnte und an der EM dabei sein durfte. Andererseits wollte ich ja nicht nur einfach dabei sein. Zudem wurde mir schon immer wieder bewusst, wie verrückt die Geschichte eigentlich ist, denn noch vor sechs Monaten kämpften die Ärzte um mein Leben und ich lag immerhin drei Monate im Spital. Und meine rechte Hand war zwei Mal operiert worden etc. Während meiner ganzen Genesungsphase war die Badminton-EM meine grosse Motivation, mein Ziel. Das hat mir geholfen, durch all die schwere Zeit hindurch zu gehen, Rückschläge zu verkraften und stets weiter zu kämpfen. Manchmal beging ich auch unkonventionelle Wege, so z.B. beim Morphium-Entzug.

Dieses Wirrwarr an Gedanken und Emotionen musste ich immer wieder beiseiteschieben um einen freien Kopf für die Matches zu behalten. Das gelang mir bisweilen gut und so konnte ich mich im Doppel mit Karin Suter-Erath und im Mixed mit David Toupé (Frankreich) fürs Finale qualifizieren. Im Einzel verlor ich das Halbfinale gegen Karin und sicherte mir die Bronzemedaille. Das erste Finalspiel im Mixed ging dann ebenfalls gegen Karin und ihren englischen Partner, Martin Rooke verloren. Doch dann folgte noch das Doppelfinale – das letzte Match der EM überhaupt. Viele Zuschauer waren da, trotz grosser Hitze. Wie schon in den Gruppenspielen, mussten wir auch dieses Mal gegen das deutsche Duo Elke Rongen/Valeska Knoblauch über drei Sätze gehen. Und im Entscheidungssatz konnte ich schon fast nicht mehr denken, musste mir vor jedem Ballwechsel ganz profane taktische Sachen sagen (ja, es gibt Eigengespräche auf dem Platz). Es war eine Mischung zwischen Ansporn und Druck, dass ich mit dem Sieg Karin das Trippel ermöglichen konnte. Sie gewann ja das Einzel und das Mixed. Aber ich wollte ja auch für mich gewinnen und das wollte ich SEHR, nun, da ich so nah dran war. Und es funktionierte! Unmittelbar nach dem Matchball war ich nur noch leer, Tränen flossen in Strömen. Ja so arg, dass auf dem Team-Foto mit den Gegnerinnen, eher wir als Verliererinnen aussehen…

 

Dieser EM-Titel war die Krönung einer verrückten Geschichte, für mich aber auch ein Lohn für die harte Arbeit in den Jahren zuvor, von deren Basis und Erfahrung ich nun auch ein Stück weit profitieren konnte. Speziellen Dank an meine Trainerin Uschi, die immer an mich geglaubt hat, an Rollstuhlsport Schweiz für die Selektion und an all meine Ärzte und Therapeuten für deren kompetente Arbeit! Die Medaillen gehören auch euch!

Unglaubliches Comeback - Kompletter Medaillen Satz an der EM

Schier unglaubliches hat sich in Spanien ereignet.  Trotz "Glutofen-Temperaturen" und sonst äusserst harten Bedingungen, konnte ich DREI Medaillen gewinnen. Krönung ist der Sieg im Doppel zusammen mit Karin. Sie holte gar 3 x Gold. Ich habe mit Silber im Mixed und Bronze im Einzel den Medaillensatz komplettiert und bin sooooo was von happy! Danke allen, die an mich geglaubt und mich auf verschiedenen Ebenen unterstützt haben!

EM-Vorbereitung (September 2014)

Die Vorbereitungszeit für den nächsten - und seit langem ersten - sportlichen Höhepunkt war knapp bemessen. Zu meiner grossen Freude spielte ich sehr rasch wieder auf einem guten Niveau, und zum Glück gibt es beim Spielen und Fahren keinen Druck auf die empfindliche Stelle an der Hand. Im Gegenteil - der Nerv freut sich ab den grossen Bewegungen! Alles lief rund und es gelang mir sehr gut, den Trainingsumfang vernünftig zu dosieren - schon fast hohe Kunst ;)

Leider erwischte mich dann aber eine langwierige Sommergrippe, so dass die Vorbereitung empfindlich gestört wurde. Nichts desto trotz - ich bin parat und werde ohne grosse Erwartungen, dafür mit ganz viel Freude an die EM in Südspanien, Region Murcia reisen. Zudem habe ich ja viel Erfahrung mit suboptimalen Wettkampfvorbereitungen...

Das Material ist gewartet und ich komme auch wieder zu kräften. Danke für den Support, den ich von rund um erhalten habe!

Der Wettkampf beginnt am Donnerstag 11. September. Resultate können hier eingesehen werden: http://www.tournamentsoftware.com/sport/matches.aspx?id=560DBEB1-5064-4366-9EC5-94A195F77A9E&d=20140911

 

Ich spiele in folgenden Kategorien:

WS WH1 (Einzel)

WD Combinded WH1-WH2 (Doppel)

XD Combinded WH1-WH2 (Mixed)

 

Endlich zurück auf dem Platz (August 2014)

Nach über 1 1/2 Jahren Pausen bin ich zurück auf dem Platz - endlich!

Die Verletzungspause hat sich leider mächtig ausgedehnt und viele schwere Komplikationen machten mir in den vergangenen Monaten das Leben regelrecht schwer. Nun darf ich aber zum Glück wieder trainieren :)

Geduld und Vorsicht ist nun gefragt, aber ich bin enorm froh, dass ich wieder spielen kann. Jeder einzelne Schlag erfüllt mich mit Glücksgefühlen :)

Tja, manchmal bemerkt man erst wie viel einem etwas bedeutet, wenn man es nicht mehr hat!

 

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten, die mich durch die schwere Zeit getragen und gepflegt haben! Danke auch den Sponsoren und dem Verband. Eure Treue hat mich stets motiviert, baldmöglichst wieder fit zu werden!

Erneute Hand-OP - hoffentlich der Turnaround! (17. Februar 2014)

Danke für alle Maskottchen!
Danke für alle Maskottchen!

Fast ein Jahr, nach dem verhängnisvollen Transfer und der damit verbundenen schweren Handverletzung, steht morgen eine erneute Operation an. Meine Hoffnungen sind gross, dereinst wieder ein Badmintonrracket in den Händen zu halten, durch die Halle zu flitzen und den Gegnerinnen die Shuttles um die Ohren zu jagen. Bis dahin brauche ich aber nochmals viel Geduld und Zeit. Unterdessen motiveire ich mich mit wunderschönen emotionalen Geschichten der Olympiade. Dario Cologna, Dominique Gisin & Co. haben es ja bewiesen, dass man (und Frau) durchaus gestärkt aus einer Verletzung heraus kommen kann. Ein wichtiges Element sind auch die Sponsoren und der Verband sowie das ganze medizinsiche Umfeld, die mir den Rücken stärken! DANKE! Ich bin sehr glücklich, auch im laufenden Jahr der Nationalmannschaft anzugehören und ich werde alles geben, mich mit guten Leistungen so rasch wie möglich zu "revanchieren".

Die WM findet statt - aber ohne mich (3. November 2013)

Meine bisher bitterste Niederlage ist Tatsache und dies ohne auf dem Platz gewesen zu sein. Meine Handverletzung (Sehnenriss) hat noch kein Traing zugelassen. Fast zwei Jahre lang habe ich alles - mit Haut und Haar - diesem Ziel, der WM-Titelverteidigung im Doppel untergeordnet. Dementsprechend schmerzhaft ist es für mich. So bleibt mir nur die Zuschauerrolle und ich wünsche Karin viel Glück und dass sie die Kohlen für die Schweiz aus dem Feuer holen kann!

Die WM bleibt das Ziel (10. Juli 2013)

Wie heisst es so schön? "Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt"... Exakt vier Monate, nachdem es bei einem gewöhnlichen Transfer in meiner rechten Hand geknallt hat, wurde ganz plötzlich operiert. Dabei kam Überraschendes und wenig Erfreuliches zum Vorschein: Muskelriss am Mittelfinger. Und sonst wurde auch noch grad Frühlingsputz gemacht. Noch bleiben knapp vier Monate bis zur WM. Ich und alle drum herum geben ihr Bestes um das Saisonziel doch noch zu erreichen. Gesund zu werden hat nun aber oberste Priorität!

Verletzungspause - Ende in Sicht (6. Juni 2013)

Ich muss immer noch pausieren, immerhin kenne ich nun die ganue Diagnose: Riss der volaren Sehnenplatte an der rechten Hand, inkl. starker Entzündung, verdickter Sehne etc. Aber ein Ende ist in Sicht und ich bin zuversichtlich, dass ich im Laufe des Juni mit leichtem Training beginnen darf - kann es kaum erwarten! Die WM-Vorbereitung wird somit verspätet beginnen, aber der Start an der WM ist zum Glück nicht in Gefahr!

Ich muss immer noch pausieren, immerhin kenne ich nun die ganue Diagnose: Riss der volaren Sehnenplatte an der rechten Hand, inkl. starker Entzündung, verdickter Sehne etc. Aber ein Ende ist in Sicht und ich bin zuversichtlich, dass ich im Laufe des Juni mit leichtem Training beginnen darf - kann es kaum erwarten! Die WM-Vorbereitung wird somit verspätet beginnen, aber der Start an der WM ist zum Glück nicht in Gefahr!

Schweizermeisterschaft 2013

Sonntag 28. April 2013: Schweizermeisterschaften im Wasen/Birrhard

 

 

Nach dem die letztjährige Schweizermeisterschaft leider abgesagt werden musste, durften wir dieses Jahr vier neue Spielerinnen begrüssen. Somit waren wir eine gute Truppe, die schon am Sonntagvormittag in der Einzelkonkurrenz den Shuttles nach jagten. Einmal mehr kam es zum Finale zwischen Karin und mir. Ich blieb jedoch ohne Chance. Viel zu fest behinderte mich meine Handverletzung. Die Stimmung am Spielfeldrand wie auch beim gemeinsamen Mittagessen war gut und ich freute mich über vier Fans, die meinetwegen kamen. Merci Barbara, Ursula, Viviane und Jürg J !!! Im Doppel, welches gemischt (auch gegen die Herren) durchgeführt wurde, waren Karin & ich die Titelverteidigerinnen. Mühelos erreichten wir das Finale, wobei ich je länger je mehr auf die Zähne beissen musste und das Racket kaum mehr halten konnte. Unter diesen Umständen konnten wir aber gegen das starke Herren-Duo Walter Rauber/Antonio Pirez de Miranda nicht die Oberhand gewinnen und so reichte es zu Silber. Für mich steht nun eine lange Pause bevor – Der Ursache der Handverletzung muss ich nun definitiv auf den Grund gehen. So werde ich mir nun konsequent Sorge tragen müssen, damit ich dann – wenn auch verspätet – die WM-Vorbereitung anpacken kann.

 

Telebasel hat einen Bericht über Karin & mich gebracht (ab 14 min. 40 Sek.)

MISSION TITELVERTEIDIGUNG
Läuft die Vorbereitung von Sonja Häsler auf die Rollstuhl-Badminton-WM nach Plan?

http://www.telebasel.ch/de/tv-archiv/&id=366825675

 

Turkish International: Erwartungen übertroffen (2.-9. April 2013)

Mein Gesundheitszustand liess ja nicht unbedingt grossen Erwartungen aufkommen, umso grösser die Freude und auch Überraschung, dass ich es in sämtlichen Kategorien aufs Podest geschafft habe! Aber zugegeben, der heutige Tag war sehr hart und mir ist nun wieder sonnenklar, warum es einer möglichst optimalen Vorbereitung bedarf. Meine ungewollten Trainingspausen führte dazu, dass ich mich heute um 6:15 Uhr regelrecht aus dem Bett habe prügeln müssen. Nicht ich war sauer, aber all meine Muskeln... An Motivaton fehlte es aber nicht und so starteten Karin und ich guten Mutes in den Finaltag. Zum Glück hatte ich - traditionell - meine "Final-Socken" dabei. Ehrlich gesagt, ich glaubte beim Packen daheim nicht wirklich daran, dass ich diese brauchen würde!

Im Doppel-Halbfinale (gegen die Herren in der stärkeren Klasse, also mit Bauchmuskeln), blieben wir gegen die beiden Engländer aber Chancenlos. Im Einzel - natürlich wieder mal gegen Karin - liess ich sie im ersten Satz zu schnell davon ziehen, holte dann fulminant auf, verlor aber den ersten Satz doch noch knapp, den zweiten ebenso. Der Turnierabschluss bildete die Mixed-Begegnung gegen Karin & Thomas. Wie schon so oft in diesem Turnier, mussten wir über drei Sätze gehen, was meiner lädierten Hand nicht wirklich entgegen kam. Aber Adrenalin sei dank, konnte ich rund herum alles vergessen und zusammen mit David das Match gewinnen :)

Langer Tag - kurze Erholung

&:15 Uhr Tagwache, von 9-19:15 Uhr in der Halle...

Ein anstrengender aber guter Tag geht zu Ende, die Erhohlungszeit ist aber nur kurz - Daher alles nur im Telegrammstil:

 

- Antalya, bei Sonne u.  ca. 24 °C

- über 10 h in der Halle

- 7 Matches, davon zwei sehr harte 3-Sätzer

- 2 x knapp an der Sensation (gegen Holländer/-innen) vorbei geschrammt (in 3 Sätzen)

- über 5 Liter Wasser u. sonstiges getrunken

- leider auch 2 Schmerztabletten gebraucht

- so manches oberhalb vom Bauchnabel schmerzt

- die Erhohlungszeit bis morgen wird kurz

- überall noch im Rennen um Medaillen

- mindestens drei Spiele folgen noch

 

Wettkampfauftakt geglückt

Sowohl Karin wie auch ich sind gut ins Turnier gestartet. Bisher haben wir Mixed und auch Einzel-Gruppenspiele absolviert. Die Holländer (mit Bauchmuskelfunktion) sind weiterhin eine Macht. Wir spielen leider wieder in gemischten Kategorien, also eben gegen Spieler/-innen mit voller Bauchmuskelfunktion - ein zusätzliches Handicap für uns. Aber wir haben uns wacker geschlagen und stehen beide im Mixed-Halbfinale und im Einzel sind wir beide auf dem besten Weg dazu, das Halbfinale zu erreichen. Hierbei war wichtig, dass ich  ich Zitterpartie gegen Valeska Knoblauch doch noch in zwei Sätzen gewann. Und noch viel wichtiger, meine Hand macht gut mit, sehr gut sogar (eine Schmerztablette am ganzen Tag reichte)!

Der eigentliche Aufsteller des Tages erreichte uns aber aus der Heimat: Der FC Basel hat im Euro-League 1/4-Finale das Hinspiel bei Tottenham mit einem 2:2 beendet. Was für eine super Ausgangslage fürs Rückspiel! Zum Glück werde ich im Joggeli live mitfiebern dürfen! Aber vorerst gilt die ganze Konzentration dem Turnier.

Morgen stehen 5 Matches auf dem Programm, besonders viele Damen-Doppel (in der Herrenkategorie)... :)

In Antalya gehts bald los

Morgen geht's los - Turnierauftakt ins WM-Jahr 2013. In Antalya (Türkei) wird es langsam warm. Gestern noch regnerisch und kühl, stieg heute das Quecksilber schon auf 20 °C und morgen solls gar 27 °C (heiss) werden. Bei mir steigt hingegen langsam die Nervosität. Es ist vor allem die Spannung,  wie sich meine Hand unter der grossen  Belastung verhalten wird. Die massive Sehnenentzündung an der Handinnenfläche (natürlich an der Schlaghand), scheint ab zu klingen und schmerzt nicht mehr so heftig wie beim Testtraining am Ostermontag. Ja, erst am Montag konnte ich definitiv entscheiden, ob ich die Reise antreten kann oder nicht. Nun bin ich aber hier und will die Geschichte mit der Hand möglichst wegstecken. Aber vorher bedanke ich mich noch bei all meinen Therapie-Feen (Physio, Ergo, Osteo) und natürlich bei meinem Arzt in der Rennbahnklinik! Ohne euch, wäre ich nun kaum hier. Und ich gebe mir weiterhin grosse Mühe, die Hand zu pflegen und zu schonen. Liess mich nun 2 Tage herumschieben und war fleissig mit Arnica, Euceta, Bemer etc. am Behandlen!
So konnte ich dann gestern den Ausflug in die schöne Altstadt von Antalya richtig geniessen, ebenso unser heutiger Abstecher (nach dem Training), in den Hafen.
Nun gibts Bettruhe, damit ich dann morgen schön frisch bin. Grad bekam ich von meiner Trainerin (per SMS; das nenne ich Service!) die Nachricht, dass wir um 8.15 Uhr losfahren werden - danach  beginnt das Turnier mit den Mixed-Partien.

Start zur Saison 2013

Auf dass meine Hand bald fit wird...
Auf dass meine Hand bald fit wird...

Während die Interclub- und Turniersaison der Fussgänger bald zu ende geht, startet die neue Parabadminton-Saison kurz nach Ostern.

Der Auftakt wird in Antalya, beim ersten Turkish International stattfinden, bald darauf gehts weiter in Spanien. Was mich anbelangt, so ist alles etwas vage. Ich hatte leider in den letzten zwei Monaten eine sehr schlechte Vorbereitung. Zweimal Antibiotika und die heftige Grippe zwangen mich zu längeren Pausen. Und nun, kurz vor Abreise, ist auch noch an meiner Schlaghand die Sehnenplatte an der Hand-Innenfläche heftigst entzündet. Eigentlich ist ein Start in Antalya nicht vernünftig, aber da ich aus beruflichen Gründen nicht nach Spanien reisen kann, ist das Turnier in der Türkei für mich Pflicht, ja und ich muss auch gute Resulatet bringen, denn nur so kann ich mich für die WM im November qualifizieren. Ende April (siehe Termine) steht dann noch die Schweizermeisterschaft auf dem Programm. Ob das Turnier in Thailand Ende Juni stattfinden wird, steht leider immer noch in den Sternen. Ich plane aber mal mit einer Teilnahme und hoffe, bis dahin wieder top fit zu sein.

Für den Moment danke ich meinem Arzt in der Rennbahnklinik, Dr. Urs Martin und meinen Therapeutinnen für den Support, damit ich hoffentlich in der Türkei antreten kann.

Basler Sport-Champions 2012 - 7. Januar 2013, St. Jakobshalle

 Regierungsrat Christoph Eymann ehrt Sonja Häsler (links im Bild: Karin Suter-Ehrat) Foto: Juri Weiss
Regierungsrat Christoph Eymann ehrt Sonja Häsler (links im Bild: Karin Suter-Ehrat) Foto: Juri Weiss
An der Ehrung der Basler Sport-Champions wurden 83 Elitesportlerinnen und sportler ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte durch den Basler Sportminister Regierungsrat Christoph Eymann. Zum ersten Mal wurde der Titel «Basler Nachwuchssportler des Jahres» verliehen. Mit diesem Preis geehrt wurden Marina Künzler (Schwimmen), Florian Droux (Judo) und die U-18 des FC Basel. Die Titel «Basler Sportler und Basler Sportlerin des Jahres», verliehen durch die Vereinigung der Basler Sportjournalisten, gingen an Roger Federer und Ines Brodmann (Orientierungslauf). Zur «Basler Mannschaft des Jahres» wurde die 1. Mannschaft des FC Basel gewählt. Die Veranstaltung fand erneut in festlichem Rahmen in der kleinen Halle der St. Jakobshalle statt.

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt zeichnete an den Basler Sport-Champions Sportlerinnen und Sportler in der Elite-Kategorie aus, die im Jahr 2012 Schweizermeistertitel oder Medaillengewinne an Europa- bzw. Weltmeisterschaften und an Olympischen Spielen errungen haben. Regierungsrat Christoph Eymann begrüsste rund 430 Gäste und verlieh allen Geehrten eine Urkunde sowie ein gravierter Tintenschreiber. Insgesamt wurden 83 Elite-Sportlerinnen und -Sportler geehrt.

Zum ersten Mal wurde der Titel «Basler Nachwuchssportler des Jahres» vergeben. Eine Fachjury wählte von insgesamt 78 nominierten Nachwuchssportlerinnen und -sportlern die erfolgreichste Sportlerin und den erfolgreichsten Sportler sowie das beste Team des Jahres. Den Preis entgegennehmen durften: Marina Künzler (Schwimmen), Florian Droux (Judo) und die U-18 des FC Basel.

Die Vereinigung der Basler Sportjournalisten zeichnete zum 12. Mal Roger Federer zum «Basler Sportler des Jahres» aus. Bei den Frauen ging der Titel an Ines Brodmann (Orientierungslauf). Die 1. Mannschaft des FC Basel wurde zur «Basler Mannschaft des Jahres» gekürt. Die Laudationes für diese sportlichen Leistungen hielt Thomas Bürgi als Delegierter des Vorstands Basler Sportjournalisten.

Bereits zum sechsten Mal wurden die Basler Sport-Champions in enger Zusammenarbeit zwischen dem Sportamt Basel-Stadt, Sport Basel – dem Dachverband des Sports – und der Vereinigung der Basler Sportjournalisten organisiert. Sport Basel verlieh erneut den «Sport Basel-Preis». Diese Anerkennung für besondere Verdienste in der ehrenamtlichen Arbeit ging in diesem Jahr an Michael Läuchli vom Pferdesportverband Nordwest.

Durch den festlichen Anlass in der St. Jakobshalle führten Jeannine Borer und Jakob Gubler. Für die musikalische Begleitung besorgt waren «DJ Klangfieber» und die Basler Trommelgruppe «stickStoff».

 

Basler Sportchampions 2012
... im Doppel gabs auch noch EM-Silber. Das wurde "unterschlagen" ;)
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Foto: Juri Weiss
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Basler Zeitung - Sportchampions 2012
2013_01_08 baz - Basler Sportchampions.p
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Basler Zeitung - Sportchampions 2012
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